Verwendung in der Küche

An sonnigen Waldrändern, entlang von Wegen, auf Waldschlägen und Feldrainen findet man die Hagebuttensträucher. Der Strauch wird bis zu fünf Meter hoch. Die Blätter sind wechselständig, gefiedert und gezähnt. Zwischen Juni und Juli erscheinen die blassrosa oder auch weißen, fein duftenden Blüten, die wohl jeder kennt. Die Früchte, die leuchtend roten Hagebutten, reifen im Oktober.

Verwendung in der Küche: Die Mühe, die das Sammeln und Putzen der Hagebuttenfrüchte im Herbst macht, wird reichlich mit den außergewöhnlich feinen Geschmack und den gesundheitlichen Wert belohnt. Hagebutten sind wahre „Vitaminbomben“. Außer dem hohen Anteil an Vitamin C, enthalten sie auch noch die Vitamine A, B, E, und K sowie wertvolle Fruchtsäuren und Spurenelemente.

Für Soßen, Suppen, Marmeladen oder die Grundsubstanz in der Küche, das Hagebuttenmark, müssen die Früchte erwärmt werden. Dabei sei erwähnt, dass selbst beim Erwärmen, der Vitamin C Gehalt nicht verloren geht, er verringert sich erst durch die Lagerung. Hagebuttenprodukte sollen deshalb nicht jahrelang gelagert werden.